Roman

“Der Roman ist eine subjektive Epopöe, in welcher der Verfasser sich ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln. Es fragt sich also nur, ob er eine Weise habe; das andere wird sich schon finden.”

(Johann Wolfgang von Goethe: Maximen und Reflexionen)

 

Wir vermitteln u.a. zeitgenössische Romane, die Großform literarischen, fiktiven Erzählens. Der Roman ist die häufigste Form von Prosa, die gegenwärtig wichtigste belletristische Form. Der Roman hebt sich von der Novelle, der Kurzgeschichte, der Erzählung und dem Epos ab und umfasst in der Regel mindestens 200 Seiten. Ursprünge romanhaften Erzählens finden sich in asiatischen und orientalischen Kulturen. In der Antike war vor allem das Epos verbreitet und beeinflusste die mittelalterliche literarische Form. Seit dem 12. Jahrhundert wurde in Europa in den romanischen Sprachen jedes in der Volkssprache abgefasste Werk “roman” (französisch) oder “romance” (spanisch) genannt. Frühe Beispiele europäischen bürgerlichen und realistischen Erzählens finden sich in Rabelais’ “Gargantua und Pantagruel” oder in den deutschen Volksbüchern wie “Till Eulenspiegel” oder “Historia von D. Johann Fausten”. Die Unterscheidung in fiktive und nicht-fiktive Literatur ist ein Phänomen der Neuzeit.

Unterarten des Romans sind heute der psychologische, sozialrealistische, utopische, dystopische, historische, Brief-, Bildungs- und Entwicklungs-, Gesellschafts-, Beziehungs-, Familien- oder Kriminalroman. Romane werden häufig als Filmvorlagen genutzt.

 

Die Schoneburg. Autorenschule bietet das Autorenseminar und das Kinderseminar an, in denen Romane schreiben für Kinder und Erwachsene geübt wird.

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